Der grüne Daumen


   Okt 31

Maulwürfe und Wühlmäuse – so verjagen Sie die Plagegeister

Bildquellenangabe: 	Oliver Haja  / pixelio.de

Bildquellenangabe: Oliver Haja / pixelio.de

Possierlich sehen die kleinen Nager aus. Gartenbesitzer sind dennoch nicht gut auf sie zu sprechen. Schnell entwickeln sich Maulwürfe und Wühlmäuse zur Plage. Während der unter Naturschutz stehende Maulwurf „nur“ den Garten umgräbt und sich anhand zahlreicher Erdhaufen bemerkbar macht, frisst die Wühlmaus Wurzeln, Knollen und Zwiebeln der Pflanzen. Sogar kleine Bäumchen bringt sie zu Fall. Wer diese Quälgeister im Garten hat braucht nicht gleich zu Fallen oder der Chemiekeule zu greifen. Machen Sie den nicht geladenen Gästen den Aufenthalt so unangenehm wie möglich. Schlagen Sie die geruchsempfindlichen Tierchen mit Buttersäure in die Flucht.

Erkennung und Bekämpfung

Maulwürfe und Wühlmäuse kommen selten an die Oberfläche. Mit Glück erhascht man einen Blick auf das Tier, wenn es in der Höhle verschwindet. Der Maulwurf ist einfach auszumachen. Er häufelt direkt über seinen Erdlöchern Erdhaufen an. Die Wühlmaus macht kleinere Erdhäufchen, welche mit Pflanzenresten vermischt sind. Die auf Sauberkeit bedachte Wühlmaus legt die Erde etwas abseits ihrer Ein- und Ausgänge ab. Um zu prüfen ob es sich tatsächlich um eine Wühlmausbesiedelung handelt, öffnen Sie an einigen Stellen den ca. 5 cm unter der Erde liegenden Gang. Binnen weniger Stunden wird die Wühlmaus alle bearbeiteten Stellen wieder verschlossen haben. Da die Vermehrungsrate sehr hoch ist und jedes Junge sein eigenes Gangsystem anlegt, sollte schon früh mit der Bekämpfung begonnen werden. Buttersäure ist ein natürliches Produkt und entsteht bei der Vergärung von Milchprodukten. Es schadet weder Tier noch Umwelt. Der unangenehme Duft vertreibt die Tierchen von Ihrem Grundstück. Diese Buttersäure können Sie online unter www.buttersaeure24.de erwerben. Beim Einsatz der Buttersäure sollten Sie allerdings Vorsicht walten lassen, denn der Geruch ist auch für den Menschen nicht gerade erträglich.

Anwendung

Träufeln Sie einige Tropfen Buttersäure auf ein Tuch und stecken es in die Erdlöcher. Arbeiten Sie sich von der Mitte nach außen hin vor. Die unliebsamen Bewohner halten den Gestank in ihren Höhlen nicht aus und werden sich ein neues Revier suchen.

Tipp: Da Maulwürfe und Wühlmäuse weitläufige Gangsysteme anlegen und sich nicht an Grundstücksgrenzen halten, nehmen Sie am besten gemeinsam mit den Nachbarn die Vertreibungsaktion vor.

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One Comment

  1. Tobias Reichardt sagt:

    Gute Erfolge erzielt man auch mit Calciumcarbid, einfach mal testen.

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