Der grüne Daumen


   Feb 23

Dünger für Pferdewiesen

Pferd auf Weide - Antranias @ pixabay.com - CC0 1.0

Pferd auf Weide – Antranias @ pixabay.com – CC0 1.0

Muss die Pferdewiese zusätzlich gedüngt werden? Reichen die anfallenden Pferdeäpfel nicht aus, um die Weide in einem optimalen Zustand zu erhalten? Was naheliegend erscheint, führt zu einem verstärkten Wachstum von Pflanzen, die Stickstoff bevorzugen. Leider sind das zugleich  Pflanzen, auf die Pferde keinen Appetit haben. Sie können sich daher ungehindert ausbreiten. Zu viele Stickstoffe und zu wenig Nährstoffe schaden der Wiese. Es wachsen vermehrt Disteln und Brennnesseln, die beide viel Eiweiß enthalten, was bei den Pferden wiederum Verdauungsprobleme begünstigt.

Behutsam düngen
Spezieller Dünger für die Pferdeweide ist arm an Stickstoff und reich an Phosphor und Kalium. Wer dazu in bestimmten Zeitabschnitten mit Mikro-Nährstoffen wie Zink und Kupfer düngt, beugt der pflanzlichen Verarmung der Wiesen vor. Grundsätzlich gilt, bei Pferdewiesen sparsam mit der Düngung vorzugehen. Mit einem Zuviel wird eher das Gegenteil erreicht. Der ideale Zeitpunkt für die Düngung liegt drei bis vier Wochen bevor die Weidesaison startet. Je nach Witterung liegt der Beginn im März oder April. Ein feuchter Boden sorgt dafür, dass die Nährstoffe rasch in den Boden gelangen.

Alle 10 bis 15 Jahre neu einsäen
Auch bei regelmäßiger Düngung braucht eine Pferdewiese in Abständen Zeit zur Regeneration. Dann muss entweder nachgesät oder ganz neu eingesät werden. Das geschieht etwa alle 10 bis 15 Jahre. Wer lange Freude an seiner Pferdewiese haben will, der verlässt sich nicht nur auf das Abweiden durch die Pferde. Für den Erhalt der Weiden wirkt es sich positiv aus, wenn sie im steten Wechsel abgeweidet und abgemäht werden. Den besten Effekt beim Düngen wird erzielt, wenn zuvor eine Bodenprobe entnommen wird. Auf diese Weise können Experten exakt den Zustand der Pferdewiese bestimmen und anhand der Ergebnisse einen Düngeplan erstellen. Wie die Pferdeäpfel ist auch der Pferdemist nur begrenzt für die Düngung geeignet. Mist hat hohe Kaliumgehalte. Im Boden erschwert das Kalium es dem Gras, Magnesium und andere Spurenelemente aufzunehmen, die für die Gesundheit der Pferde wichtig sind. Auf jeden Fall ist Schweinemist dem Rindermist vorzuziehen, da der Mist vom Schwein mehr Düngestoffe beinhaltet.

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